Hannah Hollinger adaptiert Juli Zehs „Nullzeit“

Weitere Romanadaptionen in Entwicklung

Juli Zeh ist eine der renommiertesten deutschen Autorinnen, deren Werk auch international große Erfolge verzeichnet. Jetzt wird die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Autorin Hannah Hollinger sich einer Filmadaption des vielschichtigen Thrillers „Nullzeit“ annehmen.

Von Rezensenten als furioses „Kammerspiel“ ebenso wie als fulminanter „Thriller“ eingestuft, weckt der Roman „Nullzeit“ von der ersten Zeile an sublime Assoziationen zu der Erzählkunst von Patricia Highsmith, mit der Juli Zeh die psychologische Raffinesse wie auch die kontrollierte Dramaturgie gemeinsam hat. Ebenso wie den Sinn für abgründige menschliche Themen und vielschichtige Figurenzeichnungen, die Amoral, Hedonismus und Exzesse ausloten, bis sie auf überraschend Böses stoßen. Die Protagonisten der „Nullzeit“ wirken wie zeitgenössische Wiedergänger von Highsmiths Figur Tom Ripley. Juli Zeh schreibt diese faszinierende Figuren  „Nullzeit“ mit einem suspense-Sog , der den Leser von Anfang an fesselt und ihn das Buch nicht aus der Hand legen lässt. Und bietet damit die ideale Adaptionsvorlage für einen atemlosen und spannenden Thriller.

Ariane Krampe über die Adaption:

„Mit der Verfilmung von Juli Zehs „Nullzeit“ verbindet sich die Vision einer faszinierenden und wendungsreichen Suspense – Dramaturgie, die den Zuschauer mit einem permanenten Vexierspiel verwirrt und ihn miträtseln lässt.“

Erfolgsautorin Hannah Hollinger (Grenzgang, Fremder Feind, Keine zweite Chance) wird das Drehbuch schreiben. In dem vielschichtigen Plot geht es um den Tauchlehrer Sven, für den seine neuen Tauchschüler Jola und Theo fast zum Verhängnis werden.


Darüber hinaus konnte sich Ariane Krampe die Verfilmungsrechte am Bestseller-Krimi „Unter Haien“ von Nele Neuhaus und dem thematisch hochaktuellen Liebesroman „Keinland“ von Jana Hensel sichern.

Nele Neuhaus liefert mit ihren schnellen Perspektiv- und Szenenwechsel und ihrem sicheren Gefühl für stringente Handlungsgefüge ideale Vorlagen für filmisch dichte Storys. Das Einzelstück „Unter Haien“ ist ein Glücksfall – der Roman bietet eine mitreißende Filmvorlage . Geplant ist hier eine Serienadaption:

„Der über sechshundert Seiten starke Roman „Unter Haien“ liefert viel mitreißenden Erzählstoff und eine üppige Figurenpalette. Das prädestiniert ihn im Grunde für eine mehrteilige Adaption, eine Miniserie beispielsweise oder aber auch ein längeres Serienformat.“


Von Drehbuchautor Martin Kluger wird die Adaption zu Jana Hensels Roman „Keinland“ stammen. In ihrem ersten gefeierten Roman beschreibt die Autorin die Liebe zwischen einem Paar, die geprägt wird von Herkunft, Schuld, Erinnerung, Grenzen und der Frage, wie weit die Vergangenheit unser Leben bestimmt.

„Unser Ansatz bei der Adption ist es, Deutsche Geschichte in einer erwachsenen Liebesgeschichte derart zu verdichten, dass die Aspekte Ost-/Westdeutschland unter Berücksichtigung der Belastung der Kinder- bzw. Enkelgeneration durch den Holocaust empathisch erlebbar gemacht werden können.“