Ariane Krampe angelt sich Verfilmungsrechte an „Der Fund“

Der neueste Roman des österreichischen Thriller-Autors Bernhard Aichner ist erst vor drei Tagen bei Random House erschienen. Die Produzentin sieht darin Miniserienpotential.

Ariane Krampe hat sich die Verfilmungsrechte an dem am 30. September erschienen Thriller „Der Fund“ von Bernhard Aichner gesichert. Der österreichische Autor ist unter anderem durch seine „Totenfrau“-Trilogie bekannt. Seine Romane wurden in 16 Länder verkauft, darunter die USA und England. In „Der Fund“ geht es um den unerklärlichen Mord an einer scheinbar unbescholtenen Supermarktverkäuferin.

Ariane Krampe sieht in dem Roman das Format, um an berühmte US-(Mini)Serien anzuknüpfen:

„US-Formate wie ‚The Affair‘ oder ‚Big Little Lies‘, aber auch die umstrittene Miniserie ’13 Reasons Why‘, haben vorgemacht, dass die lineare Serienerzählung nicht die einzig erfolgversprechende Erzählstruktur ist. ‚Der Fund‘ hat das Potential, zu diesen innovativen Formaten aufzuschließen und damit ein junges, Streaming-affines und Streaming-erfahrenes Publikum abzuholen, denn auch Aichners Roman weicht raffiniert von den sonstigen Pfaden der Krimi- und Thriller-Literatur ab. In einer packenden, klaren Sprache suggeriert die Erzählung einen unverstellten Zugang zur Heldin Rita Dalek und ihrer Geschichte. Und dreht und wendet sie immer wieder so raffiniert, dass der erste Eindruck am Ende fast vollkommen widerlegt wird.“