In Berlin und Kopenhagen entsteht Ein Sommer in Dänemark

v.l.n.r.: Christof Oefelein (Kamera), Rasmus Botoft (MADS), Imogen Kimmel (Regie), Ariane Krampe (Produzentin), Sandra Borgmann (LENA) und Sarah Diener (LIV); Foto: Oliver Ziebe

In Berlin haben die Dreharbeiten zu „Ein Sommer in Dänemark“ begonnen, die noch bis Anfang August dauern. Gedreht wird außerdem in Kopenhagen und Umgebung. In den Hauptrollen sind Sandra Borgmann, Rasmus Botoft und Peter Sattmann zu sehen.

Die Übersetzerin Lena (Sandra Borgmann) fährt nach Kopenhagen, um für eine Biografie über die dänische Schriftstellerin Karen Blixen zu recherchieren. Zumindest behauptet sie das. Eigentlich treibt sie etwas ganz Anderes in die bunte Hauptstadt Dänemarks: die Suche nach ihrem Vater Carl (Peter Sattmann), den sie seit frühester Kindheit nicht mehr gesehen hat.

Schon auf der Überfahrt nach Dänemark fällt Lena der attraktive Däne Mads (Rasmus Botoft) auf, der wie sie das Werk der Schriftstellerin Karen Blixen aus dem Stand zitieren kann. Dass er sie duzt, neugierig ist und ein Geocache-Spiel macht, in das er sie spontan involviert, ist ihr jedoch so suspekt, dass sie seine Telefonnummer auf der Weiterfahrt nach Kopenhagen achtlos wegwirft. Bis Mads, nicht nur Karen-Blixen-Kenner, sondern auch Leiter des gleichnamigen Museums, Lenas Herz erobern will.  Aber Lena traut ihren eigenen Gefühlen nicht.  Die Wunde des Verlassenseins sitzt tief, und ihr Vater entpuppt sich scheinbar als derselbe verantwortungslose Egoist wie damals, als er sich von ihrer Mutter getrennt hat, um die Welt zu bereisen.

Hin- und hergerissen zwischen Enttäuschung, Liebe und Misstrauen wird der Kopenhagen-Trip für Lena vor allem eins: eine Selbsterfahrung. Sie steht vor der Entscheidung, alte Ängste hinter sich zu lassen und neues Vertrauen zu schöpfen – oder allein zu bleiben.

„Ein Sommer in Dänemark“ ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion GmbH (Produzentin: Ariane Krampe) im Auftrag des ZDF unter der Regie von Imogen Kimmel, Kamera führt Christof Oefelein. Die Redaktion hat Rita Nasser.