BERND BURGEMEISTER FERNSEHPREIS

© ARD Degeto, Zeitsprung

Ariane Krampe wurde am 28. Juni 2015 mit dem Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis für den besten Fernsehfilm „Der Fall Barschel“, Regie: Kilian Riedhof ausgezeichnet.

Der Politthriller „Der Fall Barschel“ (Zeitsprung Pictures) feierte am 27. Juni 2015 seine Weltpremiere beim Filmfest München. Mit dabei waren neben Regisseur Kilian Riedhof und Produzentin Ariane Krampe auch die Hauptdarsteller Alexander Fehling, Antje Traue, Matthias Matschke und Edgar Selge.

Einen Tag später durfte Ariane Krampe den renommierten Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis für den besten Fernsehfilm als Produzentin mit nach Hause nehmen. „Mit unserem Film ‚Der Fall Barschel‘ wollen wir ein Stück deutscher Geschichte derart packend, modern und berührend erzählen, dass man vergisst, einen ‚historischen‘ Film zu sehen. Dabei wollten wir uns nicht mit den Standards der Dänen oder Amerikaner messen, sondern ganz und gar eigene setzen. Dass uns dies gelungen ist, bestätigt für uns auf schönste Weise der Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis. Ich bin sehr stolz auf diesen Film und freue mich sehr über die Anerkennung“, so die Preisträgerin.

Die Jurybegründung:
„Wer hätte gedacht, dass fast 30 Jahre nach dem berühmten Bild vom toten Ex-Ministerpräsidenten in der Genfer Hotelbadewanne noch fesselnd und originell über die Affäre erzählt werden könnte? Der Fall Barschel kann es. Indem sie die Theorien und Spekulationen über Barschels Tod in eine dramatische Recherche zweier fern an Bernstein und Woodwards erinnernde Journalisten einweben, entfesseln Produzent, Autoren, Regisseur, Schauspielerensemble und nicht zuletzt Kameramann ein rasantes Vexierspiel, in dem sich scheinbare Gewissheiten auflösen und mit der ständigen Hoffnung vermischen, der Fall könne doch noch anders gelöst werden. Dabei ist die Rahmenhandlung kein dramaturgisches Accessoire, sondern wird mit eigenem spannendem Erzählbogen zum Teil des Geschehens. Dokumentarisches, inszenierte Wahrheit und Fiktion werden perfekt und einander stimulierend miteinander verzahnt – Fernsehen ist hier ganz da, wo es sein kann, bei seinen eigenen Stärken: modern, aufregend und konfliktbereit.“